Diese Funktion ist nicht in allen Paketen enthalten. Bitte wenden Sie sich an Ihren Kundenbetreuer, um zu erfahren, ob diese Funktion in Ihrem Paket verfügbar ist.
Bitte beachten Sie, dass wir derzeit nur ein Whitelabel pro Konto zulassen.
Die Whitelabel-Domain-Funktion ermöglicht es dir, die CMP-Codes über deine eigene Domain statt über die ConsentManager-Domain bereitzustellen. Dies kann die Leistung steigern und Probleme (z. B. mit Adblockern) verringern.
Allgemeine Einrichtung
Der allgemeine Aufbau ist wie folgt:
- Anstatt den Traffic an ConsentManager weiterzuleiten, ruft der Browser Ihre Whitelabel-Domain auf. Die Domain verweist auf einen (Reverse-)Proxy-Dienst wie CloudFront, Akamai oder CloudFlare.
- Der Proxy leitet die Anfrage an die ConsentManager-Server weiter.
- Die Consentmanager-Server werden antworten.
- Der Proxy leitet die Anfrage an den Browser weiter.
Proxy-Struktur
Um Inhalte über Ihre eigene Domain bereitzustellen, müssen Sie je nach Anwendungsfall 2 oder 3 Proxys einrichten:
- Ein Proxy wird speziell für die Bereitstellung dynamischer Inhalte eingesetzt. Dazu gehören die Einwilligungshinweise und alle benutzerspezifischen Inhalte sowie alle Aufrufe von Zähl- und Protokollmechanismen.
- Ein Proxy wird speziell für die Bereitstellung statischer Inhalte eingesetzt. Dazu gehören Bilder, JavaScript-Dateien und CSS. In der Regel wird hierfür ein CDN verwendet.
- (optional) Ein Proxy wird speziell für die Bereitstellung der Konfigurationsoberfläche (Login-Bereich) für die Kunden eingerichtet.
Proxy-Anforderungen
Alle Proxys müssen die folgenden Anforderungen erfüllen:
- Der Proxy muss HTTP/HTTPS 1.2 unterstützen
- Der Proxy muss mit einem gültigen SSL-Zertifikat für die Domain antworten. SSL-Zertifikate sollten einen 4-KB-Verschlüsselungsschlüssel und eine A-Bewertung auf ssllabs.com aufweisen, um eine optimale Kompatibilität zu gewährleisten.
- Die anfragende IP-Adresse muss mithilfe des HTTP-Headers „X-Forwarded-For“ weitergeleitet werden
- Der Quellhost (unsere Domain) muss über den HTTP-Header „Host“ übermittelt werden (z. B. Host: cdn.consentmanager.net)
- Der anfragende Host (Ihre Domain) muss mithilfe des HTTP-Headers „X-forwarded-host“ weitergeleitet werden (z. B. X-forwarded-host: static.yourdomain.com)
- Die anfordernden Cookies müssen weitergeleitet werden. Die antwortenden Cookies müssen weitergeleitet werden.
- Der Proxy darf keine Anfragen zwischenspeichern, es sei denn, dies wird durch HTTP-Header angegeben. Ist das Zwischenspeichern erlaubt, darf die maximale Cache-Dauer 60 Minuten nicht überschreiten.
- Der Proxy darf keine Protokollierung auf Zeilenebene vornehmen (z. B. Speichern von IP-Adressen, Browser-Informationen und Ähnlichem).
- Der Proxy darf Query-Strings nicht ignorieren, wenn Caching erlaubt ist. Er sollte zwei URLs mit unterschiedlichen Query-Strings als separate URLs behandeln und separate Anfragen vom Endpunkt abrufen.
- Der Proxy muss CORS-Origin-Header unterstützen.
Systemeinrichtung
Um Ihre Proxys einzurichten, senden Sie uns bitte die drei Domains (in der Regel etwa static.yourdomain.com, dynamic.yourdomain.com, config.yourdomain.com). Im Gegenzug erhalten Sie von uns 3 Endpunkt-URLs, die als Ziel für Ihre Proxys festgelegt werden müssen. Bitte stellen Sie sicher, dass jeder Proxy funktioniert, und teilen Sie uns mit, sobald die Einrichtung Ihrerseits abgeschlossen ist. Wir werden einige zusätzliche Überprüfungen durchführen und dann die Domains für Ihr Konto freischalten.
